Mitteilungen aus der Führungsakademie

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Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft – Zweite Auflage des Programms

 

Integration durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft

Zweite Auflage des Programms „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft – Prozessbegleitung für Kommunen und Landkreise“

 

 

Das Programm zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements bei der Integration von Migrantinnen und Migranten geht in die zweite Runde. 13 weitere Kommunen aus allen vier Regierungsbezirken erhalten dadurch eine vom Land finanzierte Prozessbegleitung. Nach der eben erfolgten Auswahl der Gemeinden durch eine Steuerungsgruppe auf Landesebene werden nun die ersten Auftaktgespräche in den Gemeinden vereinbart. Mit dabei sind: Achern, Althengstett, Esslingen am Neckar, Freiburg i. Breisgau, Freudenberg am Main, Heidenheim, Kraichtal, Leinfelden-Echterdingen, Neuenbürg, Reutlingen, Salach, Schwäbisch Hall und Weilheim Teck.

 

Manne Lucha MdL, Minister für Soziales und Integration, hatte sich bei der Abschlusspräsentation der 23 Gemeinden, die am Pionier-Programm teilgenommen hatten, von der Durchschlagskraft der Idee überzeugt und einer Neuauflage zugestimmt. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Wir sind stolz darauf, dass sich in Baden-Württemberg so viele Menschen für das Wohl der Gesellschaft einsetzen und damit zeigen, dass dies die Aufgabe von uns allen ist. Ich bin sicher, es wird erneut gelingen, tragfähige Strukturen in den Gemeinden auf- und auszubauen“, so der Minister.

 

Die ausgewählten Kommunen erhalten nun eine Prozessbegleitung im Wert von jeweils bis zu 40.000 Euro. Die Koordination des Programms liegt wie bei der Erstauflage in den Händen der Führungsakademie. Geplant ist die erprobte Vorgehensweise: Kompetente Prozessbegleiterinnen und -begleiter werden die kommunale Gemeinschaft dabei unterstützen, Ideen für das gute Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationserfahrung zu entwickeln und umzusetzen. Insbesondere geht es darum, die Teilhabe und das bürgerschaftliche Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern.

 

Als Grundlage dienen bewährte Prozessbausteine, die den örtlichen Anliegen und Gegebenheiten angepasst werden. In jeder Gemeinde wird ein individueller Fahrplan mit Zielen und Maßnahmenplänen erarbeitet, wobei vorhandene Ansätze und Aktionen eingebunden werden. Dieser gemeinsam erarbeitete Fahrplan bietet die Chance, tragfähige Strukturen für das bürgerschaftliche Engagement aufzubauen. Diese gewährleisten auch nach dem Ende der Prozessbegleitung die kontinuierliche Fortsetzung des Dialogs aller Beteiligten und eine weiterhin systematische Umsetzung konkreter Projekte. Letztlich bietet die Prozessbegleitung auch die Möglichkeit des Kompetenz- und Erfahrungstransfers. Die Gründung eines Lernnetzwerkes mit allen Beteiligten ist daher fester Bestandteil der Prozessbegleitung.

 

Die Projektleitung liegt bei Dr. Christine Dörner und Martin Schwarz. Die Prozessbegleiter/-innen sind: Dagmar Gebhardt, Christian Ege, Dr. Irmgard Ehlers, Heike Ewert, Volker Fuchs, Ulrich Händel, Frieder Hartung, Andrea Katz, Marina Leibfried, Hans-Jürgen Lutz, Martin Maier, Rita Nassen, Dorothea Rieber, Tina Riede, Katja Schwarz, Ursula Schmid-Berghammer, Dr. Daniela Schweizer, Dr. Thomas Uhlendahl und Christoph Weinmann.