Raus aus dem Schubladendenken – bewusster Umgang mit unbewussten Denkmustern im Arbeitsalltag

Inhalte

Unbewusste Vorannahmen (Bias) haben nachweislich einen starken Einfluss darauf, wie wir Mitarbeitende wahrnehmen, Aufgaben verteilen und Entscheidungen treffen. Dies kann, auch gänzlich unbeabsichtigt, zu Diskriminierung und Entwürdigung führen. Diskriminierung wirkt sich auf die psychologische Sicherheit der Menschen aus, kann Vertrauen zerstören und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden sowie die produktive Zusammenarbeit im Team beeinträchtigen.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage: Was können wir alle, insbesondere in Führungspositionen, tun, um Mitarbeitende zu stärken und psychologische Sicherheit zu schaffen. Gemeinsam erarbeiten wir, wie durch reflektiertes Handeln, klare Kommunikation und bewusste Entscheidungen Räume geschaffen werden, die Diskriminierung abbauen und Würde schützen.


Ziele

  • Sie lernen die Begriffe „Bias“, „Intersektionalität“ und verschiedene Formen der Diskriminierung kennen.
  • Reflexion des eigenen Handelns sowie des eigenen Handlungsspielraums
  • Sie stärken Ihren eigenen intersektionellen Blick und gewinnen neue Perspektiven.
  • Sie lernen, wie Sie eine wertschätzende und psychologisch sichere Arbeitsumgebung schaffen, in der alle Mitarbeitenden unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder anderer Merkmale ihre Potenziale entfalten können.


Zielgruppen

Personalbereiche, Führungskräfte, Interessierte ohne Vorkenntnisse, Beschäftigte im gehobenen und höheren Dienst


Projektförderung

Finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.

 

Veranstaltungsinformationen

Datum:
10/04 - 15/12/2026
Veranstaltungsort:
abhängig von Termin
Gebühren:
Das Seminar wird mit Mitteln des Sozialministeriums Baden-Württemberg finanziert und ist daher für die Teilnehmenden kostenfrei.

Anmeldung