Mitteilungen aus der Führungsakademie

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Digital Leadership Baden-Württemberg geht in die zweite Runde

 

 

Digital Leadership Baden-Württemberg geht in die zweite Runde

Eine Computerhand von links und eine menschliche Hand von rechts tippen auf einen Monitor, der sich in der Mitte des Bildes befindet. Auf dem Monitor sind Netzstrukturen zu erkennen.

 

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung Baden-Württemberg wurde die Führungsakademie zur Intensivierung der digitalen Transformation in der Landesverwaltung wiederum mit anspruchsvollen Arbeitspaketen beauftragt. Zwei Handlungsprämissen erfahren in der Neuauflage besondere Bedeutung. Analoges und digital-gestütztes Lernen werden künftig noch stärker zusammenwachsen. In der überfachlichen Weiterbildung stellt der intendierte Lerntransfer in den Behördenalltag besonders hohe Anforderungen.

 

Um die heutigen und zukünftigen Führungskräfte zu befähigen, die Digitalisierungsstrategie der Landesregierung voranzutreiben, dreht sich im Arbeitspaket eins alles um neue, innovative Formate des kooperativen voneinander und miteinander Lernens. Parallel dazu werden, gemeinsam mit den Personalverantwortlichen der Ressorts und mit der BITBW, die technischen, fachlichen und transferförderlichen Rahmenbedingungen erarbeitet, die ein gelingendes Miteinander von analogen und digitalen Lernformaten sicherstellen.

 

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt von morgen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf zukünftige Aufbau- und Ablauforganisationen, sondern bietet auch Chancen mit Blick auf Home-Office, mobiles Arbeiten, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie etc. Die Zukunft der Arbeit in der Verwaltung steht daher in einem weiteren Arbeitspaket im Fokus. Mit geeigneten, partnerschaftlichen Diskursformaten soll der Austausch zwischen Führungskräften und Vertretern der Sozialpartner gestärkt werden.

 

Gesetzt ist auch eines der wichtigen Zukunftsthemen: Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). „Wir wollen einen interdisziplinären, netzethischen Diskurs aufsetzen und unterstützen, um insbesondere Nachwuchsführungskräfte für dieses Zukunftsthema zu sensibilisieren“, erklärt Generalsekretärin Jutta Lang bei der Vorstellung des „Kompetenzzentrums Digital Leadership II“. In Vorbereitung sind analoge wie digitale Mediendialoge und spannende „Insights“ zu konkreten Dilemmata autonomer Maschinen, mit Impulsgebern aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft.

 

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

 

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